Meine Welt
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Nach dem Hochwasser 2013 "Deggendorf räumt auf"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich bin ein sehr aktiver und kreativer Mensch und interessiere mich für

die unterschiedlichsten Freizeitbeschäftigungen, bzw. bringe mich
auch gerne dort ein, wo Hilfe benötigt wird. 
Fange ich einfach mal mit meiner Hilfsaktion beim Hochwasser 2013 in Bayern an.
Hier hatte ich mich übers Internet informiert und durch
den Radiosender Bayern 3 und dem Bayrischen Roten Kreuz meine
Zuteilung für Fischerdorf/Deggendorf erhalten. Dort wurde die
Hilfsaktion unter dem Stichwort "Deggendorf räumt auf" ins Leben gerufen.  

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nichts an materiellen Dingen ist den Bewohnern des Hauses noch geblieben und

vom seelischen Schaden ganz zu schweigen...das Wasser stand während der Flut bis zu 30 cm im 1. Obergeschoss. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Übernachtet habe ich im 60 km entfernten Freyung (LKR Passau) auf einem Bauernhof und das freistehende Zimmer wurde mir kostenfrei von der Bäuerin zur Verfügung gestellt...mal was schönes, von den Hühnern geweckt zu werden. Einziger Nachteil, die Fahrstrecke morgens und abends von Freyung nach Fischerdorf und retour...bayrische Landstraßen sind ein Graus, nix is groad.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Möbel, die über Generationen weiter gegeben wurden finden ihr Ende durch die Flut.

 

Ein riesiges Dankeschön an die  Mitstreiter, die wie ich ihre Hilfe selbstlos angeboten haben...es  war schön, gemeinsam im Team dort anpacken zu dürfen, wo Not am größten war.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht gerade 1. Klasse, aber hoch genug, um von der Helfer-Sammelstelle direkt hinter der Donau-Brücke trockenes Fußes nach Fischerdorf zu den betroffenen Menschen zu kommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein langes Leben in einem scheinbar sicheren Umfeld erfährt plötzlich Veränderung und Bilder, Andenken aus dem Leben vor der Flut sind nur noch in der Erinnerung vorhanden. Es ist eine sehr tiefe Traurigkeit zu spüren, die noch von der Hoffnung abgelöst wird, dass es vielleicht irgendwann wieder ein normales Leben geben wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schön, das betroffene Menschen den Fluten noch etwas an eigenen Erinnerungen entreißen konnten...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiterfahrt mit einem Fahrzeug der Bundespolizei zum nächsten Objekt...

 

 

 

 

 

...alles muss raus!

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© Heinrich Pinant